Warum ist das Projekt wichtig?
Das von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf initiierte Forschungsprojekt „Hitze im Transekt (HiT)“ untersucht die zunehmenden Auswirkungen von Hitze auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft. Angesichts steigender Temperaturen – zuletzt mit Spitzenwerten von über 39 °C in Bayern – wächst der Handlungsdruck deutlich. Gleichzeitig sind insbesondere kleinere Städte und ländliche Regionen bislang wenig erforscht. Genau hier setzt das Projekt an und betrachtet die Herausforderungen entlang eines Stadt-Land-Raums.
Was sind die Projektziele?
Ziel ist es, Hitze ganzheitlich zu analysieren und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Dabei werden verschiedene Bereiche einbezogen: soziale Auswirkungen auf die Bevölkerung, der Zusammenhang von Hitze und Wasser, Folgen für die Landwirtschaft sowie Anforderungen an eine klimaresiliente Stadt- und Ortsentwicklung. Die Ergebnisse sollen konkrete Handlungsempfehlungen liefern und auch auf andere Regionen übertragbar sein.
Warum ist unser Beitrag wichtig?
Ein besonderer Fokus liegt auf Menschen, die besonders stark von Hitze betroffen sind – etwa Personen in sozialen Einrichtungen oder mit gesundheitlichen Einschränkungen. Hier bringt das BTZ seine langjährige Erfahrung aus der beruflichen Rehabilitation ein. Durch unsere Nähe zur Praxis können wir wichtige Einblicke liefern und dazu beitragen, realistische und wirksame Maßnahmen für vulnerable Gruppen zu entwickeln.


